Wissenschafter sammeln Daten, um neue Strategien für den Kampf gegen den Stress zu entwickeln und Therapien wirksamer zu machen.
Wien/Krems -
Feueralarm!
Der Puls ist auf 150. Durchblutung und Sauerstoffversorgung des Gehirns nehmen zu.
Der ganze Körper wird unter Stress gesetzt.
Man stürmt aus dem Haus, um den Flammen zu entgehen. War es ein Fehlalarm, kehrt der Körper schnell in den Normalzustand zurück.
"Der Organismus ist reagibel. Er moduliert sich je nach aktueller Anforderung nach oben und unten", sagt Gerhard Tucek, Leiter des Forschungsbereichs Health Sciences an der IMC Fachhochschule Krems.
"Ein kranker Mensch dagegen kann das nicht. Sein Herzschlag braucht lange, bis er wieder im Normalbereich ist. Er leidet unter einem permanent erhöhten Stresslevel und verringerter Regulationsmöglichkeit."
Stress ist eine Nebenerscheinung einer hochgetakteten Informationsgesellschaft, die sich auf Effizienz drillt. Je mehr Stress verarbeitet werden muss, desto mehr Erholung ist nötig. Der Psychologe Gerhard Blasche von der Med-Uni Wien hat mit Kollegen Medizinstudenten unter Prüfungsstress untersucht. In der Studie wurden Faktoren wie Anspannung, Erschöpfung oder Schlafverhalten regelmäßig per Fragebogen erhoben.
"Die Probanden benötigten bis zu sieben Tage, um nach der Prüfung wieder den Normalzustand zu erreichen - ein überraschend hoher Wert", sagt Blasche, "und je mehr sie sich belastet fühlten, desto mehr Zeit brauchten sie zur Erholung."
Erhöhte Fehleranfälligkeit
In einer ähnlichen Studie mit Altenpflegern war auffällig, dass die Probanden nach zwei Zwölf-Stunden-Diensten an zwei aufeinanderfolgenden Tagen danach drei Tage benötigten, um wieder ganz erholt zu sein. Am zweiten Arbeitstag sei bereits ein erheblicher Zuwachs von Stressindikatoren zu verzeichnen gewesen, sagt Blasche. Um den Stress zu kompensieren, benötigt man ein höheres Ausmaß an Selbstkontrolle.
"Trotz der kompensatorischen Anstrengung führt das zu einer höheren Fehleranfälligkeit", sagt Blasche. "Das ist auch bei Arbeitszeiten von Ärzten relevant. 72-Stunden-Dienste bringen ein erhebliches Risiko mit sich."
Stress ist aber nicht nur ein großes Problem von Bediensteten im Gesundheitsbereich, sondern auch Teil vieler psychischer Krankheitsbilder. Wissenschafter wie Gerhard Tucek - er beschäftigt sich in Krems mit Musiktherapie, medizinischer Anthropologie und klinischer Forschung - versuchen adäquate Mittel zu finden, um den Stress der Patienten zu mindern oder ihn gar nicht aufkommen zu lassen.
Hochpersonalisierte Behandlung
Im Rahmen eines Schwerpunkts zu Stress- und Regulationsforschung an der IMC FH Krems entwickelt Tucek mit seinem Team Strategien für bessere therapeutische Interventionen im klinischen Umfeld. Interventionen, die Patienten nicht noch mehr Stress bereiten.
"Die Grundidee ist, einen möglichst hohen Personalisierungsgrad bei der Behandlung zu erreichen", sagt Tucek.
"Wir gehen davon aus, dass man durch eine vertrauensvolle und individuelle Begegnung den Stress für die Patienten reduzieren kann."
"Als Therapeuten übersehen wir oft, dass unser Arbeitsplatz, die Klinik, per se ängstigend und stresserzeugend wirkt. Man denke an die Geräusch- und Lichtverhältnisse in einer Intensivstation. Viele der Handlungen der Therapeuten sind für den Patienten mit Schmerz verbunden", sagt Tucek.
Das sind Aspekte, denen man bisher wenig Aufmerksamkeit geschenkt hat. Gerade in der Psychotherapie würde 30 Prozent des Behandlungserfolges davon abhängen, wie der Patient den Therapeuten wahrnimmt. Hier möchten die Wissenschafter eine Veränderung erreichen.
Ein wichtiger Faktor für einer individuelleren Behandlung ist für Tucek der richtige Zeitpunkt einer Behandlung. Im Projekt "Right Moment" wollen die Forscher Methoden entwickeln, um zu erkennen, wann im Lauf eines Tages die beste Zeit für eine therapeutische Maßnahme ist. Bisher wird darauf keine Rücksicht genommen. Patienten müssen sich nach der Verfügbarkeit ihrer Therapeuten richten.
Biologische Rhythmen
Um mehr über die biologischen Rhythmen der Patienten herauszufinden, untersuchen Tucek und Kollegen unter anderem die Herzratenvariabilität. Sie bezeichnet die ununterbrochene Anpassung der Herzschlagfolge auf innere und äußere Einflüsse - von den eigenen Gedanken bis zur Anwesenheit fremder Personen.
Auch Videoanalysen sollen helfen, den richtigen Therapiezeitpunkt zu bestimmen. Wenn sich Menschen gut kennen, wissen sie oft ganz automatisch, wie es dem anderen geht. Die Forscher wollen herausfinden, ob auch Therapeuten lernen können, ihre Patienten auf eine ähnliche Art einzuschätzen. Eine personalisiertere Betreuung benötigt mehr Zeit. Ein Preis, der nicht zu hoch ist, wenn die Wirksamkeit der Therapie erhöht und die gesamte Behandlungsdauer verkürzt würde. Die Methoden müssen in der Praxis handhabbar sein, sagt Tucek. "Ein Patient in der richtigen Verfassung könnte das Therapiegespräch für beide Seiten erbaulicher machen."
Doch was führt Menschen letzten Endes ins Burnout?
Es sind nicht nur die Anforderungen, die von außen auf sie einprasseln.
"Ein entscheidender Faktor ist der Stress von innen, die gedankliche Weiterbeschäftigung mit dem Arbeitsstress", sagt der Med-Uni-Forscher Gerhard Blasche.
"Die Gedanken verweilen in den belastenden Themen."
Der Stresspegel wird unabhängig von der externen Belastung weiter aufrechterhalten. Man emotionalisiert die Probleme, fühlt sich überfordert und läuft Gefahr, immer tiefer ins Burnout, also in eine arbeitsbedingte chronische Erschöpfung, zu geraten.
"Eine Genesung dauert dann wirklich sehr lange. Ein Knochenbruch oder ein leichter Herzinfakt ist da schneller rehabilitiert."
Heute fühlen sich Arbeitnehmer für ihren Job stärker verantwortlich als vor 30 Jahren.
"Die höhere Identifizierung braucht auch eine bewusste Entscheidung zur Erholung", sagt Blasche.
Arbeitgeber und Arbeitnehmer müssten dazu beitragen. Smartphone & Co können die gedankliche Distanzierung von der Arbeit sabotieren.
Blasche: "Ich halte viel von den neuen Bestrebungen, die das Zustellen von Firmen-SMS oder -Mails am Abend oder im Urlaub unterbinden wollen."
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Alois Pumhösel, DER STANDARD, 29.10.2014
STRESSFREI!! Stress- und Burnoutprävention für Frauen ist der Blog, der von Frauen und Spezialisten wie den Business Doctors sowie Marie - beste Freundin für Frauen entwickelt wurde. Sich den Herausforderungen in Beruf und Alltag zu stellen und mit Selbstsicherheit zu behaupten sind die Schwerpunkte des Blogs. Tipps, Informationen, neueste Erkenntnisse in der Stress- und Burnoutprävention und machen diesen Blog zum „Must“ für die moderne und erfolgreiche Frau.
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Donnerstag, 3. September 2015
Mittwoch, 30. Juli 2014
Der Stress der Frauen: Wie sich große Belastungen auf sie auswirken
Frauen werden mit anderen Belastungen konfrontiert
als Männer.
als Männer.
Und sie reagieren anders, wenn ihnen alles zuviel wird.
Für MEDIZIN populär gibt ein Experte Einblick in die Zusammenhänge zwischen Stress und weiblichen Hormonen, Stress und (Frauen-) Krankheiten, erklärt das „Brutpflegeverhalten“ mancher Chefinnen und die Bedeutung von Magnesium.
Wer den Karriereteil einer beliebigen österreichischen Tageszeitung durchblättert, wird auf folgende oder ähnliche Anforderungen stoßen:
„Leadership Skills“ … „dynamisch“ … „performanceorientiert“ … „mentale Belastbarkeit“ … „Konfliktfähigkeit“ … und so weiter und so fort.
Anforderungen, die Frauen mitunter
auch nach Dienstschluss zu Hause erfüllen.
Nicht immer ohne Folgen.
Über Jahre und Jahrzehnte hinweg fördert zu große Belastung das Krankheitsrisiko, zeigte die Allgemeinmedizinerin und Forscherin Dr. Dominique Hange von der Universität Göteburg in Schweden.
Sie wertete Gesundheitsdaten aus, die über drei Jahrzehnte hinweg von über 1000 Frauen in Göteburg gesammelt wurden.
Die Frauen wurden dabei zu ihren Symptomen befragt.
Hanges Conclusio:
Mentaler Stress hängt mit körperlichen Symptomen zusammen.
„Symptome, die oft als psychosomatisch angesehen werden – wie Kopfschmerzen, Migräne, Magen-Darm-Beschwerden oder Beschwerden des Bewegungsapparats – treten häufiger bei Frauen auf, die mentalen Stress erleben“, schreibt Hange in ihrer abschließenden Arbeit.
Zudem gebe es einen Zusammenhang zwischen mentalem Stress und erhöhter Sterblichkeit, und es gebe eine Verbindung zu Brustkrebs und Schlaganfall.
Dieser Zusammenhang zeige sich mitunter erst nach Jahrzehnten.
Vom Brutpflegehormon zum Burnout
Vom Brutpflegehormon zum Burnout
An und für sich sind Frauen von Natur aus gut gerüstet für ein Leben unter Druck, erklärt der Stressforscher und Hormonexperte Prof. Dr. Sepp Porta:
Frauen können dank des höheren Östrogenspiegels mit Dauerbelastungen besser umgehen als Männer.
Das Östrogen ist jedoch nur eine Seite der Medaille:
„Frauen haben vorwiegend zwei Hormonwirkungen, die sie von Männern unterscheiden:
Das ist neben der Wirkung von Östrogen auch die von Oxytocin.
Oxytocin ist das Brutpflegehormon, das auch in den Beziehungen zwischen Mann und Frau eine Rolle spielt“, sagt Porta.
Dank dieses Hormons falle es Frauen besonders schwer, ihre persönlichen Gefühle im Beruf aus dem Spiel zu lassen, schließt Porta.
Die Wirkung des Hormons sei einerseits wichtig, um persönliche Bindungen zu halten und zu festigen, es zehre jedoch andererseits an den Energiereserven der Frau:
„Wenn zum Beispiel eine Ärztin immer zu viele Gefühle in ihre Patienten investiert, ist das auf Dauer sehr belastend und erfordert unglaublich großen Stress, der sehr leicht ins Burnout führen kann.“
(zur Stressdefinition siehe Kasten „Was ist Stress?“)
Vom Blutwert zum Arbeitsklima
Vom Blutwert zum Arbeitsklima
Porta leitet das Institut für Angewandte Stressforschung in Bad Radkersburg und untersucht im Auftrag von Firmen regelmäßig die Belastung der Mitarbeiter.
Konkret geht es um die Effekte, die Stresshormone im Körper auslösen:
Wer unter Druck steht, braucht beispielsweise mehr Sauerstoff, atmet mehr Kohlendioxid aus, benötigt mehr Energie.
„Wir können zum Beispiel aus dem Durchschnitt der Blutreaktionen einer Abteilung auf das Firmenklima schließen“, sagt Porta.
„Wir können zum Beispiel aus dem Durchschnitt der Blutreaktionen einer Abteilung auf das Firmenklima schließen“, sagt Porta.
„Man kann auch von der Art und Weise, wie Sie in der Früh in die Arbeit kommen, hochrechnen, was Sie leisten werden:
Wenn das Arbeitsklima schlecht ist, kommen ganz besonders Frauen in der Früh mit Blutwerten zur Arbeit wie nach einem 5000-Meter-Lauf. Im Lauf des Tages normalisiert sich der Wert.“
Vom Magnesiummangel zu übertriebenen Reaktionen
Wer unter Druck steht, riskiert zudem einen wirren Mineralstoffwechsel.
Im Zentrum von Portas Arbeit steht derzeit das Magnesium:
„Magnesium hängt unheimlich stark mit Belastung und Stress zusammen.
Wir sehen zum Beispiel einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen Magnesiumkonzentrationen und Leistung.“
In den USA werden Frauen zu den so genannten Magnesiummangelgruppen gezählt, sind also meist unterversorgt mit dem Mineralstoff.
Durch Stress, aber auch durch Diäten, sinken die Magnesiumwerte weiter.
Parallel dazu sinkt die Kalziumkonzentration – und das Risiko für Knochenschwund (Osteoporose) steigt.
Und es gibt eine weitere fatale Wirkung:
Menschen mit niedrigem Magnesiumlevel reagieren übermäßig stark auf Belastungen.
„Sie sind sowieso schon etwas angeschlagen und reagieren noch übertrieben, weil das Magnesium den Energiemotor schmiert“, erklärt Porta.
„Und wenn ein Kolben nicht gut geschmiert ist, braucht er mehr Benzin. Wenn Sie wenig Magnesium haben, brauchen sie viel zu viel Anstrengung für die gleiche Leistung.“
Vom Stress zum PMS
Kommt dazu die Menstruation ins Spiel, wird es eng:
Vom Stress zum PMS
Kommt dazu die Menstruation ins Spiel, wird es eng:
Die „Tage vor den Tagen“, das Prämenstruelle Syndrom (PMS), sind laut Porta nichts anderes als die Addition von hormonellem Stress und Ärger in der Arbeit oder zu Hause.
Der Stressforscher rät Frauen daher, zu große Belastungen kurz vor der Menstruation zu vermeiden, „da sich die körperlichen Belastungen durch die herbeikommende Menstruation in überwältigender Weise mit den beruflichen und familiären Belastungen addieren. Ich halte diesen Zeitpunkt für einen zentralen Zeitpunkt für Frauen; eine große Chance in der Umwälzung. Diese Umwälzungen sollte man nicht negativ beeinflussen, die sollte man pflegen.“
Psychotherapeutin Mag. Sabine Zankl vom Frauengesundheitszentrum Graz rät Frauen zudem, Pausen im Kalender einzutragen und diese Termine auch einzuhalten.
„Es ist wichtig, sich auf den Tag verteilt mindestens eine Stunde Zeit zu nehmen, in der man für sich ist, achtsam mit sich ist und nichts leisten muss.“
Außer vielleicht kurz darüber nachzudenken, was „Leadership Skills“ wirklich sind – und wie sich Fähigkeiten wie „mentale Belastbarkeit“ und „Konfliktfähigkeit“ über die Jahrzehnte retten lassen.
Was ist Stress?
Stress. Wer hat den heute nicht?
Was ist Stress?
Stress. Wer hat den heute nicht?
Was aber ist Stress eigentlich?
„Hat“ man Stress oder „macht“ man (sich) Stress?
Stress ist die individuelle Antwort des Körpers auf Reize oder Belastungen – egal ob akute Belastungen oder Dauerbelastungen im Alltag.
Stress zu „haben“ ist also nichts per se Schlechtes, da er uns dabei hilft, mit belastenden Situationen umzugehen.
Guter Stress ist laut Stressforscher Sepp Porta die Antwort auf eine bewältigbare, beherrschbare Herausforderung.
Nicht bewältigbare Herausforderungen dagegen können schlechten Stress auslösen.
Buchtipp
Porta, Hlatky, Stress verstehen – Burnout besiegen
ISBN 978-3-902552-43-3
160 Seiten, € 14,90, Verlagshaus der Ärzte 2009
Artikel von Bettina Benesch
Original Artikel link: MEDIZIN POPULÄR
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Wichtiger Hinweis:
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Stress und Burnout Prävention für Frauen, powered by MARIE. BESTE FREUNDIN und BUSINESS DOCTORS, Graz, Österreich.
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Von der Arbeitsgesellschaft zur Dienstleistungsgesellschaft
Das sind Titel und Thema des 3. Symposiums, das von den Business Doctors im Rahmen des
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vom 16. bis zum 17 Oktober 2014
in der Friedensburg Schlaining abgehalten wird.
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in der Friedensburg Schlaining abgehalten wird.
Top Referenten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik setzen sich in Vorträgen und Workshops mit den durch diese kulturelle Revolution in unseren Arbeitswelten herbeigeführten Änderungen auseinander und geben Einblick in die neusten Erkenntnisse und Entwicklungen, insbesondere der Stress-und Burnout forschung, wie auch in die neuesten Methoden der Stress- und Burnoutprävention.
Erfolgreiche „Best Practice“ Beispiele runden das hochqualitative Programm ab.
Informationen und Anmeldungen unter office@business-doctors.at
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Franz Daublebsky,
Tel. 0664 / 101 2333
Wichtiger Hinweis:
Diese Seite enthält nur allgemeine Hinweise und Sie kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten:
Email: office@business-doctors.at
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Montag, 28. Juli 2014
Leben in Balance: Seelische Gesundheit von Frauen (Broschüre)
Kurzbeschreibung:
In der 64-seitigen Broschüre werden sowohl gesunderhaltenden Ressourcen als auch gesundheitsgefährdende Faktoren angesprochen.
Die Hinweise richten sich an Frauen, die persönliche Lebenssituation und das eigene Verhalten zu überdenken.
Frauen, die mitten im Leben stehen, sollen durch die Broschüre motiviert werden, ihre eigene Gesundheit und ihr Wohlbefinden in den Blick zu nehmen, neben den Anforderungen in Beruf und Familie.
Beispiele betrieblicher Gesundheitsförderung im Zusammenhang mit der Förderung seelischer Gesundheit werden benannt.
Broschüre Link pdf doc. :
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Donnerstag, 24. Juli 2014
Beziehungskrise wegen Jobstress: So bewahren Sie Ihren Partner vor dem Burnout
Ihre Frau arbeitet bis spät in die Nacht?
Ihr Mann ist gereizt und überempfindlich?
Wenn Ihr Partner vor Erschöpfung umfällt, sollten Sie sich um ihn kümmern - aber sich selbst dabei nie völlig vergessen.
Zunächst einmal sollten wir definieren, was das genau heißt:
Zunächst einmal sollten wir definieren, was das genau heißt:
Ist Ihr Partner/in ein Arbeitstier geworden und hat kaum noch Zeit für Sie und die Familie?
Ist Ihr Partner eher am Ende seiner Kraft und macht immer weiter?
Klagt er ständig, nörgelt, regt sich über alles auf?
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All zu oft entlädt sich Erschöpfung in einer Beziehung in einem handfesten Streit
- das muss nicht sein |
Spekulieren hilft nicht
Ist er dünnhäutig geworden, vergisst viel und ist mit den Gedanken nicht bei der Sache?
Ist er dünnhäutig geworden, vergisst viel und ist mit den Gedanken nicht bei der Sache?
Dann könnte er auf dem Weg in eine Erschöpfungssituation sein, die heute oft als „Burnout“ bezeichnet wird.
Ist Ihr Partner außerdem noch antriebslos, traurig oder hoffnungslos, könnte er auf dem Weg in die Depression sein.
Die Unterscheidung der Situationen ist schwierig. Spekulieren bringt Sie nicht weiter. Vor allem müssen Sie klären, was Ihre Sichtweise ist und was eine Gefährdung Ihres Partners, welche er nicht sieht.
Gute Ratschläge prallen ab
Gerade in extremen Stresssituationen sind wir Gefangene unserer selbst und merken nicht mehr, wie wir uns verhalten.
Logische Appelle oder kluge Ratschläge kommen nicht an, weil der Stress das Denkhirn blockiert.
Sprechen Sie immer zuerst mit Ihrem Partner über Ihre Wahrnehmung und suchen Sie Hilfe.
Ist Ihr Partner außerdem noch antriebslos, traurig oder hoffnungslos, könnte er auf dem Weg in die Depression sein.
Die Unterscheidung der Situationen ist schwierig. Spekulieren bringt Sie nicht weiter. Vor allem müssen Sie klären, was Ihre Sichtweise ist und was eine Gefährdung Ihres Partners, welche er nicht sieht.
Gute Ratschläge prallen ab
Gerade in extremen Stresssituationen sind wir Gefangene unserer selbst und merken nicht mehr, wie wir uns verhalten.
Logische Appelle oder kluge Ratschläge kommen nicht an, weil der Stress das Denkhirn blockiert.
Sprechen Sie immer zuerst mit Ihrem Partner über Ihre Wahrnehmung und suchen Sie Hilfe.
Das kann der Betriebsarzt oder Hausarzt sein.
Sollte Ihr Partner Ihre Annahmen überhaupt nicht teilen, sollten Sie sich allein Rat holen.
Hier könnte es sich lohnen, eine Selbsthilfegruppe für Angehörige zu besuchen, denn die Experten dort können mit Ihnen gemeinsam herausfinden, wo Sie stehen und was zu tun ist. Unabhängig davon, in welcher Situation Sie sich gemeinsam befinden, lautet die klare Antwort auf die Eingangsfrage:
Denken Sie an sich und schützen Sie sich!
An sich zu denken dürfte schon gar nicht mehr so leicht zu machen sein. Sie haben innerlich und eventuell auch tatsächlich schon so viele der immer gleichen Diskussionen geführt, so häufig erklärt, was Sie stört und was Sie empfinden, dass Sie völlig vergessen haben, dass Ihr Leben nicht nur aus Ihrem Partner besteht.
Sollte Ihr Partner Ihre Annahmen überhaupt nicht teilen, sollten Sie sich allein Rat holen.
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Denken Sie an sich und schützen Sie sich!
An sich zu denken dürfte schon gar nicht mehr so leicht zu machen sein. Sie haben innerlich und eventuell auch tatsächlich schon so viele der immer gleichen Diskussionen geführt, so häufig erklärt, was Sie stört und was Sie empfinden, dass Sie völlig vergessen haben, dass Ihr Leben nicht nur aus Ihrem Partner besteht.
Vier Grundregeln helfen Ihnen weiter:
1. Ich bin ich und Du bist Du
Insbesondere Frauen können sich schlecht abgrenzen, wenn es einem nahe stehenden Menschen schlecht geht. In der Konsequenz kümmern sie sich und versuchen, alles zu tun, damit es dem anderen besser geht.
Das wird in den seltensten Fällen gelingen, weil der andere meist gar nicht darum gebeten hat und das, was getan wird ja aus der eigenen Perspektive und den eigenen Bedürfnissen gegeben wird und für den anderen gar nicht passen muss.
Es ist nicht Ihre Angelegenheit, wie sich Ihr Partner verhält.
Wir verändern gar zu gerne andere Menschen, damit sie so werden, wie wir es für richtig erachten. Mal abgesehen davon, dass wir selbst ja auch nicht verändert werden wollen, werden sich Menschen aus eigener Überzeugung ändern oder nicht.
1. Ich bin ich und Du bist Du
Insbesondere Frauen können sich schlecht abgrenzen, wenn es einem nahe stehenden Menschen schlecht geht. In der Konsequenz kümmern sie sich und versuchen, alles zu tun, damit es dem anderen besser geht.
Das wird in den seltensten Fällen gelingen, weil der andere meist gar nicht darum gebeten hat und das, was getan wird ja aus der eigenen Perspektive und den eigenen Bedürfnissen gegeben wird und für den anderen gar nicht passen muss.
Es ist nicht Ihre Angelegenheit, wie sich Ihr Partner verhält.
Wir verändern gar zu gerne andere Menschen, damit sie so werden, wie wir es für richtig erachten. Mal abgesehen davon, dass wir selbst ja auch nicht verändert werden wollen, werden sich Menschen aus eigener Überzeugung ändern oder nicht.
Auf dem besten Weg zum „Burnout“
„Nehmen Sie Ihr Befinden selbst in die Hand!“
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Was können Sie heute dafür tun, dass es Ihnen besser geht?
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Wenn jemand überarbeitet ist oder auf dem Weg in die Erschöpfung, gerät leicht das Beziehungs- oder Familiensystem aus der Balance.
Worüber wird am Abendbrottisch gesprochen?
Über die schwierige Arbeit.
Was wird am Wochenende toleriert?
Was wird am Wochenende toleriert?
Auf wen muss Rücksicht genommen werden?
Auf den Überarbeiteten.
Die Aufmerksamkeit aller landet plötzlich bei einer Person.
Es ist Ihre Aufgabe, hier Grenzen zu setzen, Ihre Belastung anzusprechen und Spielregeln zu vereinbaren.
Geteiltes Leid ist nicht halbes Leid
„Einer trage des anderen Last“ ist ein geflügeltes Wort, mit dem viele groß geworden sind, und was wir in einem Ausmaß betreiben, dass wir uns selbst schaden. Dass Ihr Partner in einer besonderen Lebenssituation ist, ist dessen Sache.
Wie Sie darauf reagieren und wie gut Sie zu sich sind, ist die Ihre!
Wenn Sie lange genug Negatives, Ärgerliches oder Hoffnungsloses hören, werden Sie genau so fühlen und denken. Zum einen sind dafür die Spiegelneuronen zuständig, mit deren Hilfe wir nachfühlen und nachmachen, was andere erleben.
Zum anderen verändert sich unser Gehirn je nachdem, was wir denken und tun.
Wir sprechen von der Neuroplastizität des Gehirns, es passt sich in seiner Form an.
So werden zum Beispiel die Mandelkerne, die Schaltstellen für Stressverarbeitung, größer und sensibler, so dass wir immer schneller auf Stress und Ärger reagieren.
Wenn Sie lange genug Negatives, Ärgerliches oder Hoffnungsloses hören, werden Sie genau so fühlen und denken. Zum einen sind dafür die Spiegelneuronen zuständig, mit deren Hilfe wir nachfühlen und nachmachen, was andere erleben.
Zum anderen verändert sich unser Gehirn je nachdem, was wir denken und tun.
Wir sprechen von der Neuroplastizität des Gehirns, es passt sich in seiner Form an.
So werden zum Beispiel die Mandelkerne, die Schaltstellen für Stressverarbeitung, größer und sensibler, so dass wir immer schneller auf Stress und Ärger reagieren.
Das große Geschäft mit der Erschöpfung
3. Werden Sie aktiv
Ohne negative Gedanken gibt es keine negativen Gefühle.
Ohne Bewertungen und Spekulationen fühlen Sie sich nicht unwohl.
Dass Ihr Partner von 9 bis 21 Uhr arbeitet, ist ein Fakt.
Dass er zu viel arbeitet, schon eine Bewertung, und dass er sich kaputt macht und bald krank sein wird oder Sie nicht mehr liebt, eine Spekulation.
Es gibt zwei schnelle, wirkungsvolle Techniken, mit denen Sie sich aus Gedankenfallen herausholen:
Alles ist relativ
Als erstes die Frage von Byron Katie, die alles verändert:
Ist das wahr (was ich denke), ist das wirklich wahr? (Kann ich mir ganz sicher sein?).
Meist können wir unsere Gedanken schon relativieren.
Der zweite Weg ist, sich mit Hilfe des Satzes „ich denke“ von den eigenen Gedanken zu dissoziieren, das heißt, sie wie von außen zu betrachten.
Der zweite Weg ist, sich mit Hilfe des Satzes „ich denke“ von den eigenen Gedanken zu dissoziieren, das heißt, sie wie von außen zu betrachten.
Sie setzen zwischen jeden Ihrer Gedanken ein „ich denke“.
Dadurch wird uns klar, dass unsere Gedanken nur in unserem Kopf stattfinden und die Realität ganz anders sein könnte.
Die Gedanken werden langsamer und beruhigen sich.
Es ist meine Sicht auf die Dinge, meine Wahrnehmung, was ich denke.
Mit Ich-Botschaften weniger streiten
Dies hat auch zur Konsequenz, dass Sie sich die Kommunikation mit „Ich-Botschaften“ in Erinnerung rufen sollten.
Sie teilen Ihr Befinden, Ihre Wahrnehmung, Ihre Zweifel mit dem anderen, also zum Beispiel
„Ich mache mir Sorgen, weil Du so lange arbeitest“
statt
„Du arbeitest zu viel“.
Oder
„Ich vermisse Dich, wenn Du abends nicht zu Hause bist“
oder
„Ich habe den Eindruck, dass Du unter Druck bist, weil Du so oft aus der Haut fährst“.
statt
„Du arbeitest zu viel“.
Oder
„Ich vermisse Dich, wenn Du abends nicht zu Hause bist“
oder
„Ich habe den Eindruck, dass Du unter Druck bist, weil Du so oft aus der Haut fährst“.
Ich-Botschaften sind niemals Angriffe, deshalb muss der andere sich nicht verteidigen und Sie streiten sich weniger.
4. Was kann ich heute dafür tun, dass es mir gut geht?
Mit dieser Frage können Sie künftig jeden Tag starten.
Denn dann lenken Sie Ihren Fokus auf sich.
Wenn wir uns nicht selbst gut um uns kümmern, erwarten wir, dass es die anderen tun.
So könnten Sie schon viel Konfliktpotential umschiffen.
Wenn Sie es sich abends gemütlich und angenehm machen, werden Sie unabhängig davon, was Ihr Partner tut. Statt sich über ihn oder sie zu ärgern, nehmen Sie Ihr Befinden selbst in die Hand.
Artikel Link: FOCUS-Online
von FOCUS-Online-Expertin Ilona Bürgel
Über die Expertin/Referentin
So könnten Sie schon viel Konfliktpotential umschiffen.
Wenn Sie es sich abends gemütlich und angenehm machen, werden Sie unabhängig davon, was Ihr Partner tut. Statt sich über ihn oder sie zu ärgern, nehmen Sie Ihr Befinden selbst in die Hand.
Artikel Link: FOCUS-Online
von FOCUS-Online-Expertin Ilona Bürgel
Über die Expertin/Referentin
Dr. Ilona Bürgel ist Psychologin und Autorin. Sie hat sich auf den Wirtschaftsfaktor Wohlbefinden spezialisiert und zeigt, wie der Spagat zwischen Lust auf Leistung und Erhalt der eigenen Ressourcen in der Arbeitswelt von heute gelingt.
Sie studierte Psychologie an der Universität Leipzig und promovierte zum Autobiographischen Gedächtnis. Dr. Ilona Bürgel arbeitete 15 Jahre im Management der freien Wirtschaft.
Sie führt seit 2005 ihr eigenes Unternehmen in Dresden, wofür sie 2011 für den victress award und 2013 für den Querdenkeraward nominiert war.
Die Diplom-Psychologin hat unter anderem die Bücher „Schokologie – Was wir vom Schokolade-Essen fürs Leben lernen können“ und „Jetzt denk ich wirklich nur an mich“ geschrieben.
Sie ist ständige Beraterin für Print, Radio und Fernsehen wie ARD und MDR und lebt und arbeitet in Dresden und Aarhus (DK).
Artikel Empfehlung von Business Doctors, Graz, Österreich
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findet das 3. Symposium die Business Doctors, im Rahmen des Europäische Forums für Generationengerechte und gesunde Arbeitswelten, mit dem heurigen Thema „ Gesund bleiben –von der Arbeitsgesellschaft zur Dienstleistungsgesellschaft „ vom 16. – 17. Oktober in der Burg Schlaining präsentiert. INFO LINK (KLICK NOW!)
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findet das 3. Symposium die Business Doctors, im Rahmen des Europäische Forums für Generationengerechte und gesunde Arbeitswelten, mit dem heurigen Thema „ Gesund bleiben –von der Arbeitsgesellschaft zur Dienstleistungsgesellschaft „ vom 16. – 17. Oktober in der Burg Schlaining präsentiert. INFO LINK (KLICK NOW!)
Informationen und Anmeldungen unter office@business-doctors.at
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Informationen:
Zahlen, Daten und Fakten zu den berufsgruppenspezifischen Stress – und Burnoutstudien, Leistungseinbußen durch Stress, etc. sowie Infos zur BIS Business Intelligence Software mit dem Einsparungspotentialrechner sind unter www.business-doctors.at abrufbar.
Die Business Doctors Kostenfreie „Stress & Burnout Check“ APP für Android User ist im Google Play Store unter dem Suchbegriff „businessdoctors“ frei zum info-download.
Ihr Ansprechpartner:
Franz Daublebsky,
Tel. 0664 / 101 2333
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Dienstag, 22. Juli 2014
Stress-und Burnoutprävention: Frauen brennen anders (Artikel 1 v. 2)
Eine vertiefend genderspezifische Untersuchung in verschiedenen Berufsgruppen durchgeführt Studie der Business Doctors, zeigt teilweise gravierende Unterschiede zwischen Männern und Frauen auf.
Unter dem Arbeitstitel „Frauen brennen anders“ haben die Business Doctors in Zusammenarbeit mit dem Motiv- und Meinungsforschungsinstitut Gallup Karmasin und unter der wissenschaftlichen Leitung von Prim. Dr. Werner Friedl, Facharzt für Psychiatrie, Neurologie und Psychtherapeutische Medizin eine genderspezifische Untersuchung in verschiedenen Berufsgruppen durchgeführt, an der über 6000 Probanden teilgenommen haben.
Unter dem Arbeitstitel „Frauen brennen anders“ haben die Business Doctors in Zusammenarbeit mit dem Motiv- und Meinungsforschungsinstitut Gallup Karmasin und unter der wissenschaftlichen Leitung von Prim. Dr. Werner Friedl, Facharzt für Psychiatrie, Neurologie und Psychtherapeutische Medizin eine genderspezifische Untersuchung in verschiedenen Berufsgruppen durchgeführt, an der über 6000 Probanden teilgenommen haben.
Ausschlaggebend für diese geschlechtervergleichende Untersuchung war das überaus signifikante Ergebnis der Stress- und Burnoutstudie bei Banken, sind doch hier 9% der Männer im Burnoutrisiko, und demgegenüber signifikante 21% der Frauen.
| Burnout bei Frauen: "Frauen brennen anders“ |
Zahlreiche und vielfach unerwartete Ergebnisse lassen aufhorchen und zeigen erhöhten Handlungsbedarf, insbesondere auch in der geschlechtsspezifischen Prävention auf.
Dass Frauen stärker unter Stress und Burnout leiden ist vor allem auf die Mehrfachbelastung durch Job und Familie zurück zu führen. Hinzu kommt, dass Frauen überhöhte Erwartungen sich selbst gegenüber haben – alles muss so perfekt wie möglich sein.
Die fehlende Anerkennung durch Familie und Gesellschaft wirkt noch verstärkend. Außerdem unterscheiden sich Frauen von Männern auch hinsichtlich ihrer Bewältigungsstrategien, Männer können Stress weitaus besser ignorieren.
Viele Hilfsmittel gegen Burnout klingen banal. Dennoch führt kein Weg an ihnen vorbei, will man dauerhafte Besserung erreichen. So müssen insbesondere Frauen lernen, „NEIN“ zu sagen, wollen Sie der permanenten Überbeanspruchung entkommen.
Viele Hilfsmittel gegen Burnout klingen banal. Dennoch führt kein Weg an ihnen vorbei, will man dauerhafte Besserung erreichen. So müssen insbesondere Frauen lernen, „NEIN“ zu sagen, wollen Sie der permanenten Überbeanspruchung entkommen.
Auch steht ihnen der oft anerzogene Perfektionismus im Weg, sie müssen nicht ständig 120 % geben, 80 % reichen häufig aus. Das schafft freie Zeit, die sie für ein gesundes, ausgeglichenes Leben brauchen und gibt ihnen statt Lebensfrust, Lebenslust und Kraft.
Im vergangen Jahr sind die psychosozialen Erkrankungen um 18,8% gestiegen und die durchschnittliche Krankenstandsdauer hat sich bei unglaublichen 38 Tagen im Verhältnis zu 12 Krankenstandstagen in Österreich eingependelt.
Im vergangen Jahr sind die psychosozialen Erkrankungen um 18,8% gestiegen und die durchschnittliche Krankenstandsdauer hat sich bei unglaublichen 38 Tagen im Verhältnis zu 12 Krankenstandstagen in Österreich eingependelt.
Die Business Doctors sehen basierend auf den Studienergebnissen einen erhöhten Handlungsbedarf.
Zu gleichen Teilen spielen im Rahmen der Ergebnisanalysen auch der Wirtschaftsfaktor, Produktivität, Ertragssteigerung und Mitarbeiterzufriedenheit eine große Rolle.
Vor allem dann, wenn man der Kostenreduzierung durch Stress- und Burnoutprävention in den verschiedenen, relevanten Berufsgruppen sein Augenmerk zuwendet, wird man an der Genderproblematik und den notwendigen berufsgruppenspezifischen Maßnahmen nicht vorbeikommen.
Artikel von Franz K. Daublebsky
Business Doctors, Graz, Österreich

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Gesund bleiben
Von der Arbeitsgesellschaft zur Dienstleistungsgesellschaft
Das sind Titel und Thema des 3. Symposiums, das von den Business Doctors im Rahmen des
„Europäischen Forums für generationengerechte und gesunde Arbeitswelten“
vom 16. bis zum 17 Oktober 2014
in der Friedensburg Schlaining abgehalten wird.
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vom 16. bis zum 17 Oktober 2014
in der Friedensburg Schlaining abgehalten wird.
Top Referenten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik setzen sich in Vorträgen und Workshops mit den durch diese kulturelle Revolution in unseren Arbeitswelten herbeigeführten Änderungen auseinander und geben Einblick in die neusten Erkenntnisse und Entwicklungen, insbesondere der Stress-und Burnout forschung, wie auch in die neuesten Methoden der Stress- und Burnoutprävention.
Erfolgreiche „Best Practice“ Beispiele runden das hochqualitative Programm ab.
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