Donnerstag, 3. September 2015

FRAUEN BRENNEN ANDERS (Artikel 1.v 2.)

Eine vertiefend genderspezifische Untersuchung in verschiedenen Berufsgruppen durchgeführt Studie der Business Doctors, zeigt teilweise gravierende Unterschiede zwischen Männern und Frauen auf.

Unter dem Arbeitstitel „Frauen brennen anders“ haben die Business Doctors in Zusammenarbeit mit dem Motiv- und Meinungsforschungsinstitut Gallup Karmasin und unter der wissenschaftlichen Leitung von Prim. Dr. Werner Friedl, Facharzt für Psychiatrie, Neurologie und Psychtherapeutische Medizin eine genderspezifische Untersuchung in verschiedenen Berufsgruppen durchgeführt, an der über 6000 Probanden teilgenommen haben. 



Ausschlaggebend für diese geschlechtervergleichende Untersuchung war das überaus signifikante Ergebnis der Stress- und Burnoutstudie bei Banken, sind doch hier 9% der Männer im Burnoutrisiko, und demgegenüber signifikante 21% der Frauen.

Zahlreiche und vielfach unerwartete Ergebnisse lassen aufhorchen und zeigen erhöhten Handlungsbedarf, insbesondere auch in der geschlechtsspezifischen Prävention auf.

Dass Frauen stärker unter Stress und Burnout leiden ist vor allem auf die Mehrfachbelastung durch Job und Familie zurück zu führen. Hinzu kommt, dass Frauen überhöhte Erwartungen sich selbst gegenüber haben – alles muss so perfekt wie möglich sein. 

Die fehlende Anerkennung durch Familie und Gesellschaft wirkt noch verstärkend. Außerdem unterscheiden sich Frauen von Männern auch hinsichtlich ihrer Bewältigungsstrategien, Männer können Stress weitaus besser ignorieren.

Viele Hilfsmittel gegen Burnout klingen banal. Dennoch führt kein Weg an ihnen vorbei, will man dauerhafte Besserung erreichen. So müssen insbesondere Frauen lernen, „NEIN“ zu sagen, wollen Sie der permanenten Überbeanspruchung entkommen. 



Auch steht ihnen der oft anerzogene Perfektionismus im Weg, sie müssen nicht ständig 120 % geben, 80 % reichen häufig aus. Das schafft freie Zeit, die sie für ein gesundes, ausgeglichenes Leben brauchen und gibt ihnen statt Lebensfrust, Lebenslust und Kraft.

Im vergangen Jahr sind die psychosozialen Erkrankungen um 18,8% gestiegen und die durchschnittliche Krankenstandsdauer hat sich bei unglaublichen 38 Tagen im Verhältnis zu 12 Krankenstandstagen in Österreich eingependelt. 

Die Business Doctors sehen basierend auf den Studienergebnissen einen erhöhten Handlungsbedarf. 

Zu gleichen Teilen spielen im Rahmen der Ergebnisanalysen auch der Wirtschaftsfaktor, Produktivität, Ertragssteigerung und Mitarbeiterzufriedenheit eine große Rolle. 

Vor allem dann, wenn man der Kostenreduzierung durch Stress- und Burnoutprävention in den verschiedenen, relevanten Berufsgruppen sein Augenmerk zuwendet, wird man an der Genderproblematik und den notwendigen berufsgruppenspezifischen Maßnahmen nicht vorbeikommen.

Artikel von Franz K. Daublebsky


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SAVE THE DATE: 
22.-23.OKT 2015 FRIEDENSBURG SCHLAINING, ÖSTERREICH

„Europäischen Forums für generationengerechte 
und gesunde Arbeitswelten“

ABGRENZUNGEN -
Vom Krankheitssystem zum Gesundheitssystem — 
BGF als Erfolgsfaktor für die Wirtschaft




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BUSINESS DOCTORS NEWS!!


SAVE THE DATE



im Rahmen des Europäischen Forums 

für generationengerechte und gesunde Arbeitswelten-

vom 22- 23 Oktober auf der Burg Schlaining




Der Gutschein zum Errechnen der Einsparungspotentiale.
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Durch psychische Beanspruchungsfolgen (vermehrte Krankenstände, hohe Fluktuation, usw.) entstehen Kosten für das Unternehmen. Durch gezielte Interventionen können diese minimiert werden. Dieser Rechner zeigt Ihnen, wie viel Potential ein Projekt hat.

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Mit dieser Aktion wollen die Business Doctors die Initialzündung für eine Österreichweite Präventionsinitiative für Zuhause und die Arbeitswelten geben und mit den Einsparungspotentialrechner aufzeigen, dass es sich wirklich auszahlt.

Die € 600.- die wir dazu beisteuern sollen die Barrieren der Zögerlichkeit durchbrechen helfen

Zu jedem abgerufenen Gutschein geben wir auch die Trailer CD des Musicals „ Burny´s OUT", einer Infotainmentshow bei, die sich spielerisch dem Thema Stress und Burnout widmet. 6. Songs und verbindende Texte zeigen auf, wie man es nicht machen soll. 
(Musik Gerd Schuller – Komponist von Kommissar Rex und Schlosshotel Orth, Text R. Herbholzheimer, Idee und Konzeption F.K.Daublebsky)
Die CD kann auch gesondert um € 8,50.- bestellt werden.


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(nach der Arbeitnehmerschutzgesetznovelle 2013)

Durch das ArbeitnehmerInnenschutzgesetz 2013 wurde die Evaluierung psychischer Belastung rechtlich verankert und die Aufgaben definiert. Neben körperlichen und sicherheitstechnischen Gefahren, müssen Arbeitgeber nun auch erheben, inwiefern MitarbeiterInnen psychischen Gefahren ausgesetzt sind. Viele Unternehmen stehen hier vielfach vor ungeklärten Fragen. ExpertInnen der Business Doctors können Ihnen hierbei helfen!

Diesen Gutschein kann man direkt bei den Business Doctors einlösen, die sich dann mit ihren Fachleuten, Arbeits- und Betriebspsychologen, wie auch Arbeitsmediziner darum kümmern den jeweiligen Betrieb optimal zu beraten und bei der Evaluierung zu betreuen.

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betrieblichem Gesundheitsmanagement (BGM) – Unterstützung bei Förderansuchen.

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Dieses Symposium zeigt in 1,1/2 Tagen in kompakten Vorträgen, Impulsreferaten und Workshops dem Teilnehmer das gesamte Spektrum der modernen und alternsgerechten Arbeitswelten, die Anforderungen für die Evaluierung, sowie “State of the Art” die Umsetzungsmöglichkeiten, sowie auch die Förderungsvarianten zur Implementierung von BFG und BGM auf.

Dieser € 150.- Gutschein
vermindert den 2 Tage Symposiums Beitrag von € 590.- auf nur € 440.-

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Diese Aktion gilt bis Ende November 2015.

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BUSINESS DOCTORS NEWS!!


Gesund bleiben
Von der Arbeitsgesellschaft zur Dienstleistungsgesellschaft

Das sind Titel und Thema des 3. Symposiums, das von den Business Doctors im Rahmen des
„Europäischen Forums für generationengerechte und gesunde Arbeitswelten“


 INFO LINK (KLICK NOW!)



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Ihr Ansprechpartner:

Franz Daublebsky,
daublebsky@business-doctors.atTel. 0664 / 101 2333


Wichtiger Hinweis:

Diese Seite enthält nur allgemeine Hinweise und Sie kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Die Beantwortung individueller Fragen durch unsere Experten:


Ihr Business Doctors, Graz, Österreich
www.business-doctors.at

Wenn der Stresspegel nicht mehr sinkt

Wissenschafter sammeln Daten, um neue Strategien für den Kampf gegen den Stress zu entwickeln und Therapien wirksamer zu machen.

Wien/Krems -

Feueralarm!
Der Puls ist auf 150. Durchblutung und Sauerstoffversorgung des Gehirns nehmen zu.
Der ganze Körper wird unter Stress gesetzt.

Man stürmt aus dem Haus, um den Flammen zu entgehen. War es ein Fehlalarm, kehrt der Körper schnell in den Normalzustand zurück.

"Der Organismus ist reagibel. Er moduliert sich je nach aktueller Anforderung nach oben und unten", sagt Gerhard Tucek, Leiter des Forschungsbereichs Health Sciences an der IMC Fachhochschule Krems.

"Ein kranker Mensch dagegen kann das nicht. Sein Herzschlag braucht lange, bis er wieder im Normalbereich ist. Er leidet unter einem permanent erhöhten Stresslevel und verringerter Regulationsmöglichkeit."

Stress ist eine Nebenerscheinung einer hochgetakteten Informationsgesellschaft, die sich auf Effizienz drillt. Je mehr Stress verarbeitet werden muss, desto mehr Erholung ist nötig. Der Psychologe Gerhard Blasche von der Med-Uni Wien hat mit Kollegen Medizinstudenten unter Prüfungsstress untersucht. In der Studie wurden Faktoren wie Anspannung, Erschöpfung oder Schlafverhalten regelmäßig per Fragebogen erhoben.


"Die Probanden benötigten bis zu sieben Tage, um nach der Prüfung wieder den Normalzustand zu erreichen - ein überraschend hoher Wert", sagt Blasche, "und je mehr sie sich belastet fühlten, desto mehr Zeit brauchten sie zur Erholung."



Erhöhte Fehleranfälligkeit

In einer ähnlichen Studie mit Altenpflegern war auffällig, dass die Probanden nach zwei Zwölf-Stunden-Diensten an zwei aufeinanderfolgenden Tagen danach drei Tage benötigten, um wieder ganz erholt zu sein. Am zweiten Arbeitstag sei bereits ein erheblicher Zuwachs von Stressindikatoren zu verzeichnen gewesen, sagt Blasche. Um den Stress zu kompensieren, benötigt man ein höheres Ausmaß an Selbstkontrolle.

"Trotz der kompensatorischen Anstrengung führt das zu einer höheren Fehleranfälligkeit", sagt Blasche. "Das ist auch bei Arbeitszeiten von Ärzten relevant. 72-Stunden-Dienste bringen ein erhebliches Risiko mit sich."

Stress ist aber nicht nur ein großes Problem von Bediensteten im Gesundheitsbereich, sondern auch Teil vieler psychischer Krankheitsbilder. Wissenschafter wie Gerhard Tucek - er beschäftigt sich in Krems mit Musiktherapie, medizinischer Anthropologie und klinischer Forschung - versuchen adäquate Mittel zu finden, um den Stress der Patienten zu mindern oder ihn gar nicht aufkommen zu lassen.

Hochpersonalisierte Behandlung

Im Rahmen eines Schwerpunkts zu Stress- und Regulationsforschung an der IMC FH Krems entwickelt Tucek mit seinem Team Strategien für bessere therapeutische Interventionen im klinischen Umfeld. Interventionen, die Patienten nicht noch mehr Stress bereiten.

"Die Grundidee ist, einen möglichst hohen Personalisierungsgrad bei der Behandlung zu erreichen", sagt Tucek.

"Wir gehen davon aus, dass man durch eine vertrauensvolle und individuelle Begegnung den Stress für die Patienten reduzieren kann."

"Als Therapeuten übersehen wir oft, dass unser Arbeitsplatz, die Klinik, per se ängstigend und stresserzeugend wirkt. Man denke an die Geräusch- und Lichtverhältnisse in einer Intensivstation. Viele der Handlungen der Therapeuten sind für den Patienten mit Schmerz verbunden", sagt Tucek.

Das sind Aspekte, denen man bisher wenig Aufmerksamkeit geschenkt hat. Gerade in der Psychotherapie würde 30 Prozent des Behandlungserfolges davon abhängen, wie der Patient den Therapeuten wahrnimmt. Hier möchten die Wissenschafter eine Veränderung erreichen.

Ein wichtiger Faktor für einer individuelleren Behandlung ist für Tucek der richtige Zeitpunkt einer Behandlung. Im Projekt "Right Moment" wollen die Forscher Methoden entwickeln, um zu erkennen, wann im Lauf eines Tages die beste Zeit für eine therapeutische Maßnahme ist. Bisher wird darauf keine Rücksicht genommen. Patienten müssen sich nach der Verfügbarkeit ihrer Therapeuten richten.



Biologische Rhythmen

Um mehr über die biologischen Rhythmen der Patienten herauszufinden, untersuchen Tucek und Kollegen unter anderem die Herzratenvariabilität. Sie bezeichnet die ununterbrochene Anpassung der Herzschlagfolge auf innere und äußere Einflüsse - von den eigenen Gedanken bis zur Anwesenheit fremder Personen.

Auch Videoanalysen sollen helfen, den richtigen Therapiezeitpunkt zu bestimmen. Wenn sich Menschen gut kennen, wissen sie oft ganz automatisch, wie es dem anderen geht. Die Forscher wollen herausfinden, ob auch Therapeuten lernen können, ihre Patienten auf eine ähnliche Art einzuschätzen. Eine personalisiertere Betreuung benötigt mehr Zeit. Ein Preis, der nicht zu hoch ist, wenn die Wirksamkeit der Therapie erhöht und die gesamte Behandlungsdauer verkürzt würde. Die Methoden müssen in der Praxis handhabbar sein, sagt Tucek. "Ein Patient in der richtigen Verfassung könnte das Therapiegespräch für beide Seiten erbaulicher machen."

Doch was führt Menschen letzten Endes ins Burnout?
Es sind nicht nur die Anforderungen, die von außen auf sie einprasseln.

"Ein entscheidender Faktor ist der Stress von innen, die gedankliche Weiterbeschäftigung mit dem Arbeitsstress", sagt der Med-Uni-Forscher Gerhard Blasche.

"Die Gedanken verweilen in den belastenden Themen."

Der Stresspegel wird unabhängig von der externen Belastung weiter aufrechterhalten. Man emotionalisiert die Probleme, fühlt sich überfordert und läuft Gefahr, immer tiefer ins Burnout, also in eine arbeitsbedingte chronische Erschöpfung, zu geraten.

"Eine Genesung dauert dann wirklich sehr lange. Ein Knochenbruch oder ein leichter Herzinfakt ist da schneller rehabilitiert."

Heute fühlen sich Arbeitnehmer für ihren Job stärker verantwortlich als vor 30 Jahren.
"Die höhere Identifizierung braucht auch eine bewusste Entscheidung zur Erholung", sagt Blasche.
Arbeitgeber und Arbeitnehmer müssten dazu beitragen. Smartphone & Co können die gedankliche Distanzierung von der Arbeit sabotieren.

Blasche: "Ich halte viel von den neuen Bestrebungen, die das Zustellen von Firmen-SMS oder -Mails am Abend oder im Urlaub unterbinden wollen."

Original Artikel Link:
Alois Pumhösel, DER STANDARD, 29.10.2014

Mittwoch, 30. Juli 2014

Der Stress der Frauen: Wie sich große Belastungen auf sie auswirken

Frauen werden mit anderen Belastungen konfrontiert
als Männer. 
Und sie reagieren anders, wenn ihnen alles zuviel wird. 

Für MEDIZIN populär gibt ein Experte Einblick in die Zusammenhänge zwischen Stress und weiblichen Hormonen, Stress und (Frauen-) Krankheiten, erklärt das „Brutpflegeverhalten“ mancher Chefinnen und die Bedeutung von Magnesium.


Wer den Karriereteil einer beliebigen österreichischen Tageszeitung durchblättert, wird auf folgende oder ähnliche Anforderungen stoßen: 
„Leadership Skills“ … „dynamisch“ … „performanceorientiert“ … „mentale Belastbarkeit“ … „Konfliktfähigkeit“ … und so weiter und so fort. 



Anforderungen, die Frauen mitunter
auch nach Dienstschluss zu Hause erfüllen.
Nicht immer ohne Folgen.



Über Jahre und Jahrzehnte hinweg fördert zu große Belastung das Krankheitsrisiko, zeigte die Allgemeinmedizinerin und Forscherin Dr. Dominique Hange von der Universität Göteburg in Schweden. 
Sie wertete Gesundheitsdaten aus, die über drei Jahrzehnte hinweg von über 1000 Frauen in Göteburg gesammelt wurden.



Die Frauen wurden dabei zu ihren Symptomen befragt. 
Hanges Conclusio:
Mentaler Stress hängt mit körperlichen Symptomen zusammen. 
„Symptome, die oft als psychosomatisch angesehen werden – wie Kopfschmerzen, Migräne, Magen-Darm-Beschwerden oder Beschwerden des Bewegungsapparats – treten häufiger bei Frauen auf, die mentalen Stress erleben“, schreibt Hange in ihrer abschließenden Arbeit. 



Zudem gebe es einen Zusammenhang zwischen mentalem Stress und erhöhter Sterblichkeit, und es gebe eine Verbindung zu Brustkrebs und Schlaganfall. 
Dieser Zusammenhang zeige sich mitunter erst nach Jahrzehnten.

Vom Brutpflegehormon zum Burnout


An und für sich sind Frauen von Natur aus gut gerüstet für ein Leben unter Druck, erklärt der Stressforscher und Hormonexperte Prof. Dr. Sepp Porta: 
Frauen können dank des höheren Östrogenspiegels mit Dauerbelastungen besser umgehen als Männer. 


Das Östrogen ist jedoch nur eine Seite der Medaille: 
„Frauen haben vorwiegend zwei Hormonwirkungen, die sie von Männern unterscheiden: 
Das ist neben der Wirkung von Östrogen auch die von Oxytocin. 
Oxytocin ist das Brutpflegehormon, das auch in den Beziehungen zwischen Mann und Frau eine Rolle spielt“, sagt Porta. 


Dank dieses Hormons falle es Frauen besonders schwer, ihre persönlichen Gefühle im Beruf aus dem Spiel zu lassen, schließt Porta. 
Die Wirkung des Hormons sei einerseits wichtig, um persönliche Bindungen zu halten und zu festigen, es zehre jedoch andererseits an den Energiereserven der Frau: 
„Wenn zum Beispiel eine Ärztin immer zu viele Gefühle in ihre Patienten investiert, ist das auf Dauer sehr belastend und erfordert unglaublich großen Stress, der sehr leicht ins Burnout führen kann.“ 



(zur Stressdefinition siehe Kasten „Was ist Stress?“)

Vom Blutwert zum Arbeitsklima


Porta leitet das Institut für Angewandte Stressforschung in Bad Radkersburg und untersucht im Auftrag von Firmen regelmäßig die Belastung der Mitarbeiter. 

Konkret geht es um die Effekte, die Stresshormone im Körper auslösen: 
Wer unter Druck steht, braucht beispielsweise mehr Sauerstoff, atmet mehr Kohlendioxid aus, benötigt mehr Energie.
„Wir können zum Beispiel aus dem Durchschnitt der Blutreaktionen einer Abteilung auf das Firmenklima schließen“, sagt Porta. 
„Man kann auch von der Art und Weise, wie Sie in der Früh in die Arbeit kommen, hochrechnen, was Sie leisten werden: 
Wenn das Arbeitsklima schlecht ist, kommen ganz besonders Frauen in der Früh mit Blutwerten zur Arbeit wie nach einem 5000-Meter-Lauf. Im Lauf des Tages normalisiert sich der Wert.“


Vom Magnesiummangel zu übertriebenen Reaktionen

Wer unter Druck steht, riskiert zudem einen wirren Mineralstoffwechsel. 

Im Zentrum von Portas Arbeit steht derzeit das Magnesium: 
„Magnesium hängt unheimlich stark mit Belastung und Stress zusammen. 
Wir sehen zum Beispiel einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen Magnesiumkonzentrationen und Leistung.“ 

In den USA werden Frauen zu den so genannten Magnesiummangelgruppen gezählt, sind also meist unterversorgt mit dem Mineralstoff. 
Durch Stress, aber auch durch Diäten, sinken die Magnesiumwerte weiter. 
Parallel dazu sinkt die Kalziumkonzentration – und das Risiko für Knochenschwund (Osteoporose) steigt.


Und es gibt eine weitere fatale Wirkung: 
Menschen mit niedrigem Magnesiumlevel reagieren übermäßig stark auf Belastungen. 
„Sie sind sowieso schon etwas angeschlagen und reagieren noch übertrieben, weil das Magnesium den Energiemotor schmiert“, erklärt Porta. 
„Und wenn ein Kolben nicht gut geschmiert ist, braucht er mehr Benzin. Wenn Sie wenig Magnesium haben, brauchen sie viel zu viel Anstrengung für die gleiche Leistung.“

Vom Stress zum PMS

Kommt dazu die Menstruation ins Spiel, wird es eng: 
Die „Tage vor den Tagen“, das Prämenstruelle Syndrom (PMS), sind laut Porta nichts anderes als die Addition von hormonellem Stress und Ärger in der Arbeit oder zu Hause. 

Der Stressforscher rät Frauen daher, zu große Belastungen kurz vor der Menstruation zu vermeiden, „da sich die körperlichen Belastungen durch die herbeikommende Menstruation in überwältigender Weise mit den beruflichen und familiären Belastungen addieren. Ich halte diesen Zeitpunkt für einen zentralen Zeitpunkt für Frauen; eine große Chance in der Umwälzung. Diese Umwälzungen sollte man nicht negativ beeinflussen, die sollte man pflegen.“


Psychotherapeutin Mag. Sabine Zankl vom Frauengesundheitszentrum Graz rät Frauen zudem, Pausen im Kalender einzutragen und diese Termine auch einzuhalten.
 „Es ist wichtig, sich auf den Tag verteilt mindestens eine Stunde Zeit zu nehmen, in der man für sich ist, achtsam mit sich ist und nichts leisten muss.“ 
Außer vielleicht kurz darüber nachzudenken, was „Leadership Skills“ wirklich sind – und wie sich Fähigkeiten wie „mentale Belastbarkeit“ und „Konfliktfähigkeit“ über die Jahrzehnte retten lassen.

Was ist Stress?

Stress. Wer hat den heute nicht? 
Was aber ist Stress eigentlich? 
„Hat“ man Stress oder „macht“ man (sich) Stress?

Stress ist die individuelle Antwort des Körpers auf Reize oder Belastungen – egal ob akute Belastungen oder Dauerbelastungen im Alltag. 
Stress zu „haben“ ist also nichts per se Schlechtes, da er uns dabei hilft, mit belastenden Situationen umzugehen. 


Grob unterschieden wird bei Stress eine positive und eine negative Variante:
Guter Stress ist laut Stressforscher Sepp Porta die Antwort auf eine bewältigbare, beherrschbare Herausforderung. 

Nicht bewältigbare Herausforderungen dagegen können schlechten Stress auslösen.

Buchtipp
Porta, Hlatky, Stress verstehen – Burnout besiegen
ISBN 978-3-902552-43-3
160 Seiten, € 14,90, Verlagshaus der Ärzte 2009


Artikel von Bettina Benesch
Original Artikel link: MEDIZIN POPULÄR

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Montag, 28. Juli 2014

Leben in Balance: Seelische Gesundheit von Frauen (Broschüre)

Kurzbeschrei­bung:

In der 64-seitigen Broschüre werden sowohl gesunderhaltenden Ressourcen als auch gesundheitsgefährdende Faktoren angesprochen.

Die Hinweise richten sich an Frauen, die persönliche Lebenssituation und das eigene Verhalten zu überdenken. 


Frauen, die mitten im Leben stehen, sollen durch die Broschüre motiviert werden, ihre eigene Gesundheit und ihr Wohlbefinden in den Blick zu nehmen, neben den Anforderungen in Beruf und Familie.

Beispiele betrieblicher Gesundheitsförderung im Zusammenhang mit der Förderung seelischer Gesundheit werden benannt.


Broschüre Link pdf doc. : 


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Sonntag, 27. Juli 2014

Teure psychische Krankheiten: Die Tendenz bei Frauen stark steigend!!

Der Nachfolgende Artikel aus den renomierten Salzburger Nachrichten, zeigt wiedereinmal klar und eindeutig auf, daß die permanente Zunahme von psychischen Erkrankungen sich zu einer zunehmend unfinanzierbaren Kostenbelastung von Wirtschaft und Volkswirtschaft steigert.





Ob es die jüngste Studie der Johannes Kepler Universität Linz, die 12 berufsgruppenspezifischen Stress- und Burnoutstudien der Business Doctors, die sich auch im Rahmen ihrer Forschungen betreffend der Kosten und Einsparungspotentialen bedingt durch die psychischen Erkrankungen nahezu gebetsmühlenartig die Kostenexplosion von 2007 bis 2014 von 4,8 Milliarden Euro heuer bis auf nunmehr erwartete 10 Milliarden Euro seit Jahren hinweisen und aufzeigen, verhält sich die Politik beratungs und handlungsresistent.

Auch die Bildungs und Wertschätzungsstudie ( sämtliche Studien sind von Gallup Karmasin durchgeführt worden) der Business Doctors werden konsequent negiert.


Prävention von psychischen Erkrankungen scheint bewust, oder unbewust kein Thema zu sein und wird,wenn überhaupt zögerlich und unengagiert behandelt. Angesichts dieser Fakten drängt sich die Frage auf kann man nicht,oder will man nichts machen und votiert für die Kranken. 

Wie kann es sonst sein, daß Österreich OECD weit an drittletzter Stelle bei den Präventionsausgaben ist (Dr. Aiginger WIFO ) 
Die Business Doctors haben mit der von dem Unternehmen entwickelten BIS Software ein Simulationsmodell gerechnet, das eindeutig belegen kann, daß bei Verhinderung von nur 10% von psychischen Neuerkrankungen ein Einsparungsvolumen von rund einer Milliarde Euro generiert werden kann.


Als Voraussetztung dazu nennen die Business Doctors eine flächendeckende breite und umfangreiche Information und verstärkte Kommunikation, den wie aus den Studien Hervorgeht ist der Wissensstand um Sinn und Nutzen der Prävention insbesondere bei den Klein und Mittelbetrieben, näher gleich Null.

Da wir zwar permanent mehr Kosten für die Reparaturmedizin aus dem mehr als angespannten Budget bereitstellen müssen, bei Bildung, etc einsparen, Steuern und Belastungen erhöhen, drängt sich die Frage auf, warum kann, oder will man nicht diesen Schritt gehen. 

Es würden lediglich € 1- 2,5 Millionen zu investieren sein, 
mehr wird man nach Berechnung der Business Doctors 
nicht aufwenden müssen, um sich 1 Milliarde einzusparen. 
Österreich quo vadis ?

Franz K. Daublebsky


Ihre Business Doctors, Graz, Österreich

SALZBURGER NACHRICHTEN ARTIKEL:


Die Zahl der Krankenstandstage, die durch Burn-out und Angststörungen verursacht werden, nimmt rasant zu. Das kostet Milliarden Euro.

Die Zunahme der psychischen Erkrankungen, von Depressionen bis zu Burn-out, wird zu einer immer größeren Belastung für das österreichische Sozialsystem. 

Gesundheitsminister A. Stöger (SPÖ)
Die Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage der Freiheitlichen an Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) zeigt, wie die Krankenstandstage, für die die psychischen Krankheiten verantwortlich sind, in den vergangenen Jahren geradezu explodiert sind. 
Wurden im Jahr 2009 erst 2,4 Millionen Krankenstandstage wegen psychischer Erkrankungen gezählt, so stieg diese Zahl bis zum Jahr 2012 auf 3,4 Millionen. 
Ein Plus von einer Million Tage.

Doch die tatsächliche Zahl der psychisch bedingten Ausfalltage dürfte noch deutlich höher sein. Davon geht der Hauptverband der Sozialversicherungsträger aus. 
Denn viele psychische Krankheiten würden von Ärzten oft als körperliche Erkrankungen diagnostiziert.

Der volkswirtschaftliche Schaden, der durch psychische Erkrankungen entsteht, ist jedenfalls enorm. 
Für ganz Österreich beläuft er sich pro Jahr auf sieben Milliarden Euro, haben Experten der Linzer Kepler-Universität berechnet. 

Die Tendenz ist stark steigend.


Ein Blick in die Statistik zeigt auch, dass Krankenstände, die durch psychische Krankheiten ausgelöst werden, besonders lang dauern. Im Durchschnitt fehlen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer knapp 40 Tage im Betrieb. 
Deutlich länger als bei den meisten anderen Krankheiten. Aber auch viele Frühpensionierungen sind auf psychische Probleme der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zurückzuführen.

Die Ursache vieler dieser psychischen Krankheiten, vor allem von Burn-out, liegt in der zunehmenden Belastung am Arbeitsplatz. 
So zeigen Studien, dass knapp ein Drittel der Beschäftigten sich "sehr hoch belastet" fühlt. 
Wobei nicht so sehr die körperliche Anstrengung ein Problem ist, sondern vor allem das Mentale.



Vor allem die Arbeitsmenge, die täglich zu bewältigen ist, bereitet den Menschen zunehmend Schwierigkeiten. 
Trotz der steigenden Anforderungen sagen aber 90 Prozent der Befragten, dass sie eigentlich sehr gern arbeiten und mit ihrem Job durchaus zufrieden sind.

Neben Burn-out zählen Angststörungen, Schlafstörungen, Depressionen, Demenz und ADHS zu den häufigsten psychischen Erkrankungen.



Das Gesundheitsministerium und die Wirtschaft haben inzwischen auf die zunehmende Belastung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer reagiert. 
So soll die betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) massiv ausgebaut werden. 
Der Hauptverband der Sozialversicherungsträger plant, ein spezielles Beratungs- und Betreuungsangebot für Unternehmen zu entwickeln. 
Dieses soll verhindern, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wegen zu viel Drucks am Arbeitsplatz krank werden. Ab Ende dieses Jahres sollen die Arbeiten zu dem Projekt abgeschlossen sein und den Unternehmen angeboten werden.

Oriiginal Artikel Von Alfred Pfeiffenberger:
Link: SALZBURGER NACHRICHTEN
Empfehlung von Business Doctors, Österreich

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3. SYMPOSIUM:
Sowie bei dem 3 Symposium die Business Doctors, im Rahmen des Forums „ Generationengerechte und gesunde Arbeitswelten" mit dem heurigen Thema „ Gesund bleiben –von der Arbeitsgesellschaft zur Dienstleistungsgesellschaft „ vom 16 – 17. Oktober in der Burg Schlaining präsentiert. 

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